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Chronik

Chronik einer im Jahr 2000 beginnenden Geschichte

 

Märchen beginnen mit den Worten „es war einmal . . .“. Doch was sich im Herbst des Jahres 2000 in der kleinen polnischen Stadt Polanow ereignete fängt auch an mit den Worten „es war einmal“, doch hier handelt es sich nicht um ein Märchen oder eine fiktive Geschichte, sondern um eine Geschichte, die sich bis in die heutige Zeit zu einer wunderbaren Freundschaft zwischen Menschen zweier verschiedener Städte entwickelt hat. Doch beginnen wir der Reihe nach:

 

Oktober 2000: In Gedern machen sich der damalige amtierende Bürgermeister Wolfgang Zenkert (CDU) und die Magistratsmitglieder Axel Listing, Klaus Kult, Willi Herbst, Hans-Willi Kehm und Reinhold Landmann sowie der freie Journalist Wolfgang Kunert auf, um erstmal in das von Gedern 853 Kilometer entfernte Polanow, Informationen über die Stadt sind auf dieser Homepage unter dem Button „über Polanow“ zu finden. Nach gut 13 Stunden Fahrt mit zwei Personenwagen fand das erste Aufeinandertreffen der künftigen Partner statt. Die Stadt Polanow wurde dabei durch Bürgermeister Grzegorz Lipski, dem stellvertretenden Bürgermeister Peter Gorniak sowie der damals amtierende Stadtverordnetenvorsteher Piotr Trevla und Dariusz Kalinowski, der Kulturreferent und Dolmetscher der Stadt Polanow.

 

 

Mit diesem ersten Treffen in der Pension Knia, etwa einen Kilometer außerhalb Polanows gelegen, wurde der Grundstein für die spätere offizielle Verschwisterung beider Kommunen und somit auch für die Vereinsgründung gelegt. Trotzdem sollte es noch knapp zwei Jahre dauern, bis durch die Vereinsgründung und ein Jahr später mit der Unterzeichnung der Partnerschafsurkunden diese Freundschaft auch offiziell wurde. Somit wurde, bevor die Politik mit der Unterzeichnung der Partnerschaftsurkunden die Verschwisterung besiegelte, am 16. Mai 2003 im Wappensaal des Gederner Schlosses auf Einladung des Bürgermeisters der

 
Verschwisterungsverein Gedern-Polanow e.V. gegründet.

 

Die 20 Gründungsmitglieder sind Wolfgang Zenkert, Wolfgang Klingenberger, Wolfgang Kunert, Herbert Gundlach, Barbara Gundlach, Heide Dufek, Hans-Werner Seidenschnur, Stefanie Winter, Michael Winter, Frank Apel, Kurt Heusohn, Irmtraud Köhler, Martin Hölker, Edgar Gowin, Wilfried Kehm, Thomas Kehm, Hans-Joachim Flach, Volker Raschendorfer, Klaus Neunert und Helmut Möbus.

 

Sie traten an diesem Abend offiziell in den Verein ein und wählten im Anschluss den ersten Vorstand. Aus diesen geheim durchgeführten Wahlen ging Wolfgang Kunert einstimmig als erste Vorsitzender des Verschwisterungsvereins Gedern-Polanow e.V. hervor. Zu seinem Stellvertreter wurde Wolfgang Klingenberger gewählt. Er hatte sich in geheimer Wahl mit zwölf zu acht Stimmen gegen die Mitbewerberin Heide Dufek durchgesetzt. Weiterhin gehörten dem ersten Führungsgremium des Vereins Michael Winter als Schriftführer, Heidemarie Dufek als Rechnerin sowie die Beisitzer Herbert Gundlach,Thomas Kehm, Hans-Werner Seidenschnur und Frank Appel an.

 

In der Zeit danach folgten diverse Kontakte von Vorstandsmitgliedern mit Vertretern Polanows in Polanow und in Gedern. Sie dienten dem Zweck, gemeinsam mit den politischen Vertretern beider Städte die offizielle Verschwisterung beider Kommunen durch die Unterzeichnung der Partnerschaftsurkunden vorzubereiten. Doch zuvor fand am 26. März 2004 die erste Mitgliederversammlung des Vereins statt. Kunert konnte hierbei bereits auf diverse Vereinsaktivitäten, wie der Teilnahme am Gassemäärt, die Durchführung der Europatage und den bevorstehenden ersten deutsch-polnischen Abend verweisen. Außerdem kamen zu diesem Zeitpunkt zwei neue Vorstandsmitglieder in das Führungsgremium. Für Frank Appel und Herbert Gundlach, die beide auf eigenen Wunsch das Gremium verlassen hatten, wurden Maic Neunert und Uwe Landmann in den Vorstand gewählt. Außerdem fand im Juni 2004 unter Leitung von Kurt Heusohn die erste Fahrradtour von Polanow nach Gedern statt.

 

 

In den Jahren des Aufbaus des Vereins konnten die Verantwortlichen auf einen verlässlichen Partner bauen: Die Freiwillige Feuerwehr Gedern unter Führung des damals amtierenden Wehrführers und Stadtbrandinspektors Klaus Neunert. Unter seiner Regie fanden nicht nur zahlreiche Kontakte, sondern auch die symbolische Verbindung beider Wehren in den Kommunen durch den „Schlauchknoten“ statt. Wobei klar zu sagen ist, der Knoten verbindet und drückt nicht das Verhältnis der beiden Feuerwehren ab.

 

 

 

Am 19. Juni 2004 war es dann soweit: Im Rahmen einer außerordentlichen Stadtverordnetenversammlung in der Seementalhalle in Mittel-Seemen (Bild oben) wurde die Partnerschaftsurkunde zwischen Gedern und Polanow erstmals unterzeichnet. Am 9. Oktober des selben Jahres fand dies dann in Polanow statt. Wobei hier Bürgermeister Wolfgang Zenkert aufgrund einer Erkrankung nicht anwesend war.

 

 

Die Stadt Gedern - Bundesrepublik Deutschland und die Stadt und Gemeinde Polanow - Republik Polen erklären feierlich, sich in dauernder Partnerschaft zu verbinden. Präambel: Im Bewusstsein ihrer gemeinsamen Verantwortung für ein vereintes und friedliches Europa und mit dem festen Willen, Alles dafür zu tun, dass der Kontakt zwischen den Menschen ihrer Kommunen dazu beitragen möge, die Völkerverständigung zu verbessern, wird die nachstehende Vereinbarung geschlossen.

 

Artikel 1:

Die Städtepartnerschaft zwischen Polanow und Gedern dient der Förderung der Freundschaft zwischen unseren Kommunen in einem vereinten Europa.

 

Artikel 2:

Dem Ziel, die freundschaftlichen Beziehungen zu festigen und zu vertiefen, dienen die Zusammenarbeit und die Verbindungen zwischen folgenden Organisationen, Gruppen und Vereinen: Verschwisterungsvereine Gedern und Polanow, Kultur-, Sport- und sonstige Vereine, Freiwillige Feuerwehren, Schulen, Gemeindevertretungen, Magistrate und Kommunalverwaltungen. Der Jugendaustausch soll dabei eine besondere Bedeutung haben.

 

Artikel 3:

Die Partnerschaft soll gegenseitige Achtung, Vertrauen und Verständnis füreinander dauerhaft fördern.

 

Artikel 4:

Diese Urkunde wurde nach entsprechenden Beschlüssen der Stadtverordnetenversammlungen

 

Ende Teil I der Chronik.

 

 

Das Jahr 2005

 

Einbindung der Jugend ein Ziel der Partnerschaft

In seiner erst 22 Monate jungen Geschichte könne der Verschwisterungsverein Gedern-Polanow auf ein ereignisreiches Jahr zurückblicken. So seien die vergangenen zwölf Monate von Ereignissen geprägt worden, die einen wesentlichen Einfluss auf die Ziele des Vereins haben, berichtete der Vorsitzende des Vereins, Wolfgang Kunert, im Rahmen der Jahreshauptversammlung am Freitagabend im Feuerwehrhaus in Gedern. Im Blickpunkt der Vereinsaktivitäten standen dabei die Unterzeichnungen der Partnerschaftsurkunden durch die Vertreter der polnischen Stadt Polanow und der Stadt Gedern.

 

"Mit diesen Unterschriften wurden die Ziele des Vereins, Ausbau und Pflege der Partnerschaft zwischen den Bürgern beider Kommunen, manifestiert." Dies sei auch immer wieder bei Treffen mit den Vereinsvertretern des Verschwisterungsvereins in Polanow deutlich zum Ausdruck gebracht worden.

 

Kunert unterstrich in diesem Zusammenhang, dass der Vorstand in diesem Jahr den Schwerpunkt seiner Aktivitäten auf den Jugendbereich ausdehnen werde. Hierzu sollen in den kommenden Wochen intensive Gespräche mit den Verantwortlichen der Gesamtschule sowie Vertretern der Vereine, die eine Jugendabteilung unterhalten, geführt werden, brachte Kunert zum Ausdruck. Mit Blick auf diese Aufgaben sei es erfreulich, dass am Freitagabend unter den über 60 Prozent der anwesenden Mitglieder eine große Zahl jüngerer Vereinsmitglieder ihr Interesse an der Partnerschaft zeigten. Dies sei das Ergebnis einer intensiven Mitgliederwerbung, berichtete Kunert. So konnte der Mitgliederstamm von 21 Gründern im Mai 2003 bis dato auf 49 Mitglieder vergrößert werden.

 

Eine solide Grundlage, um die Partnerschaftsziele des Vereins umsetzen zu können, so Kunert. In diesem Jahr werde sich der Verein wieder sowohl beim Gassemäärt als auch beim Nickelchesmäärt mit einem eigenen Stand präsentieren. Außerdem ist für den 9. April ein polnischer Abend im Wappensaal des Gederner Schlosses geplant.

 

Im weiteren Verlauf des Jahres sollen eventuell auch Treffen mit Vertretern Polanows in kleineren Abordnungen stattfinden. Hierzu gebe es aber noch keine konkreten Planungen, so der Vorsitzende. Fest stehe dagegen, dass der Vorstand sich in den kommenden Monaten mit zwei Ereignissen beschäftigen werde, die allerdings erst für 2006 geplant sind. Es seien dies zum Einen die Festivitäten zur 600-Jahr-Feier der Stadt Gedern und zum Anderen die Vorbereitungen eines Besuchs einer großen Delegation Gederner Bürger im Herbst nächsten Jahres in Polanow.

 

Kunert wird bei diesen Vorbereitungen von einer Vorstandsmannschaft unterstützt, die am Freitagabend bei den Wahlen in einigen Positionen neu besetzt wurde. Der Vorsitzende und sein Stellvertreter Wolfgang Klingenberger wurden einstimmig in ihren Positionen bestätigt. Neuer Rechner des Vereins wurde Martin Hölker. Als Beisitzer gehören dem Gremium die bisherige Rechnerin des Vereins, Heide Dufek, Michael Winter sowie Maic Neunert, Uwe Landmann, Marian Nytz und Harald Haack an.

 

 

Das war 2006:

 

Verschwisterungsverein erwartet Gäste aus Polen

Einen Wechsel im Vorstand des Verschwisterungsvereins gab es bei dem Amt des Rechners. Der bisherige Amtsinhaber Martin Hölker kandidierte nicht mehr für dieses Amt. Als seine Nachfolgerin wurde ebenfalls ohne Gegenstimme Marion Giers gewählt.

 

Diese Vorstandsmitglieder werden künftig in ihrer Arbeit durch die Beisitzer Uwe Landmann, Marian Nytz, Barbara Dorminger, Martin Hölker und Sven Kunert unterstützt. Im Anschluss an die Wahlen brachte Betz in einem Grußwort seine Freude darüber zum Ausdruck, dass es dem Verein gelungen sei, die Freundschaft zwischen den beiden verschwisterten Kommunen zu festigen. Er versprach den Vereinsmitgliedern, den Ausbau dieser Partnerschaft im Rahmen seiner Möglichkeiten als Bürgermeister zu unterstützen.

 

Kunert hatte vor der Wahl einen Rückblick auf die Vereinsaktivitäten im vergangenen Jahr gehalten. Auf das Führungsteam warten in den nächsten Wochen die Vorbereitungen für den deutsch-polnischen Abend. Zu dieser am 14. April im Feuerwehrhaus in Ober-Seemen stattfindenden Veranstaltung, die bei freiem Eintritt für alle Bürger Gederns organisiert wird, erwartet der Vorstand auch Gäste aus Gederns polnischer Partnerstadt PoIanow. Außerdem wird sich der Verein in diesem Jahr erstmals mit einem Stand am Gederner Seefest beteiligen. Allerdings werde man dadurch auf die Teilnahme am Gassemäärt verzichten, erklärte der Vorsitzende.

 

Aus dessen Bericht ging auch hervor, dass der Vorstand bereits dabei ist, verschiedene Ereignisse für das Jahr 2008 zu planen. Dabei steht vor allem der Besuch einer großen Delegation von Freunden aus Polanow im Sommer kommenden Jahres auf dem Programm. Auch das fünfjährige Bestehen des Vereins im nächsten Jahr soll im Rahmen einer Veranstaltung gefeiert werden.

 

Um welche Veranstaltung es sich dabei handeln wird, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch offen. Dies hänge vor allem von dem Termin ab, wann die Delegation aus Polanow nach Gedern kommen wird, erklärte Kunert.

 

 

Das Jahr 2007

 

Ein Jahr der Planungen liegt hinter Verschwisterungsverein

Im Vordergrund der Jahreshauptversammlung des Verschwisterungsvereins Gedern-Polanow im Gartensaal des Schlossrestaurants am 29. Februar 2008 standen die Berichte des Vorstandes für das Jahr 2007 und eine Ergänzungswahl. Vorsitzender Wolfgang Kunert hatte seinen Jahresbericht mit der Überschrift "Ein Jahr der Planungen liegt hinter uns" versehen.

 

Damit brachte er zum Ausdruck, dass sich der Vorstand während seiner elf Sitzungen hauptsächlich mit den Vorbereitungen des Besuchs einer 50 Köpfe zählenden Delegation aus der polnischen Partnerstadt Polanow und den Planungen für den Bau des Platz Polanow in Gedern beschäftigt hatte.

 

Kunert berichtete, dass der Platz (Bilder siehe unter dem Button „Bilder“) bis auf die Errichtung der Sitzflächen für zwei Bänke und die "Reparatur" der Grünanlagen fertiggestellt wurde. Er sprach allen Unternehmen, die mit einer finanziellen Förderung oder durch Sachspenden zur Umsetzung der Baupläne beigetragen hatten, den Dank des Vereins aus. Besonders dankte er dem Bauunternehmer Wolfgang Schleich, der sich nicht nur persönlich beim Bau mit seiner Arbeitskraft, sondern auch mit Ideen engagierte.

 

Außerdem steuerte er einen erheblichen finanziellen Beitrag zur Verwirklichung des Platzes bei, so dass die Vereinskasse entlastet wird. Kunert verhehlte allerdings nicht, dass sich die Baukosten trotz der bisher guten finanziellen Unterstützung einiger Gederner Unternehmen und der Volksbank in der Kasse bemerkbar machen. Man sei aber mit den Kosten innerhalb des geplanten Rahmens geblieben.

 

Während die eine Baustelle mehr oder weniger abgeschlossen werden konnte, beschäftige sich der Vorstand derzeit mit einer weiteren "Baustelle", dem bevorstehenden Besuch der 50 Köpfe zählenden Delegation Ende Mai, berichtete Kunert. Der Vorsitzende dankte den Bürgern und Vereinsmitgliedern, die sich bereit erklärt haben, vom 22. bis 25. Mai als Gastgeber zu fungieren und Besucher aus Polanow zu beherbergen. Damit sei es gelungen, die Hälfte der Gäste privat unterzubringen.

 

Kunert sprach in diesem Zusammenhang die Hoffnung aus, dass dies dazu beitragen werde, die Freundschaft zwischen den Bürgern beider Kommunen auf eine breitere Basis zu stellen. Die übrigen Gäste werden in einem Hotel in einem Nachbarort untergebracht. Die Kosten dafür werden mit Unterstützung der Stadt Gedern vom Verein getragen.

 

Ebenso wie die Kosten für das Programm. Dabei steht vor allem die Einweihung des Platzes Polanow am 24. Mai ab 17 Uhr in der Otto-Müller-Straße mit anschließendem deutsch-polnischen Abend in der Alten Turnhalle im Vordergrund der Planungen. Sowohl zur Platzeinweihung als auch zum deutsch-polnischen Abend ist die Bevölkerung eingeladen.

 

Im weiteren Verlauf legte Rechnerin Marion Giers den Kassenbericht vor. Zudem war eine Ergänzungswahl erforderlich geworden, da Beisitzer Martin Hölker sein Amt aus persönlichen Gründen niedergelegt hatte. Die Mitglieder stimmten einstimmig dem Vorstandsvorschlag zu, Reinhold Landmann als neuen Beisitzer in den Vorstand des Verschwisterungsvereins Gedern-Polanow zu wählen. Zum Abschluss gab der Vorsitzende noch bekannt, dass der Verein neben dem Konto mit der Nummer

 

 

Das Jahr 2008

 

Platzeinweihung Höhepunkt des Vereinsjahres 2008

Über das zurückliegende Jahr schreibt die Chronistin des Kreis-Anzeigers: In seinem Bericht (über 2008) stufte Kunert die Einweihung des Platzes Polanow in Gedern als das "herausragendste Ereignis des vergangenen Jahres" ein. Er erinnerte an die unvergessenen Tage mit den Gästen aus Polanow mit der feierlichen Einweihungszeremonie und dem deutsch-polnischen Abend in der Alten Turnhalle.

 

Auch vergaß Kunert nicht, sich an dieser Stelle nochmals bei allen Sponsoren, ohne deren Unterstützung die Erschaffung des Platzes nicht möglich gewesen wäre, zu bedanken. Die Pflege des Areals übernahm Verschwisterungsvereinsmitglied Harald Haack. Zu den weiteren Aktivitäten im vergangenen Jahr, die der Vorsitzende nannte, gehörten die Beteiligungen am Gederner Seefest und am Nickelchesmäärt.

 

In den 13 Vorstandssitzungen und im Rahmen des Besuchs der polnischen Delegation seien die Vorbereitungen für wichtige Sachen getroffen worden. "Die Partnerschaft mit Polanow hat nur dann eine dauerhafte Zukunft, wenn auch die Jugend mit ins Boot genommen wird", so Kunert. Diesbezüglich hätten vor einem knappen Jahr Gespräche mit Walter Scheibner und Aleksandra Kalinowska, der Vorsitzenden des Verschwisterungsvereins in Polanow und zugleich Leiterin des dortigen Gymnasiums, stattgefunden.

 

"Dieses Gespräch war der Grundstein für eine positive Entwicklung. In der Zeit vom 10. bis 14. Juni findet nun das erste Jugendtreffen zwischen Schülern der Gesamtschule Gedern und dem Gymnasium Polanow statt", schilderte Kunert. Im Detail informierte er, dass der Verschwisterungsverein Gedern-Polanow mit Unterstützung der Stadt Gedern die Reisekosten für die Busfahrt übernehmen werde.

 

An der Fahrt werden 35 Schüler und Lehrer der Gesamtschule sowie Mitglieder des Vereinsvorstandes teilnehmen. Für die Schüler stehen in Polanow verschiedene sportliche und musikalische Veranstaltungen auf dem Programm. Geplant ist auch eine Stadtbesichtigung Polanows.

 

Zudem nutzte Wolfgang Kunert die Gelegenheit, um auf den am 23. Mai ab 19 Uhr stattfindenden deutsch-polnischen Abend in der Seementalhalle in Mittel-Seemen hinzuweisen. Musikalisch umrahmt wird die Veranstaltung von Helmut Bopp, die Gesamtschule Gedern beteiligt sich an der Programmgestaltung.

 

Für Herbst 2010 stellte der Vorsitzende eine Reise einer Delegation nach Polanow in Aussicht. Schließlich verwies er noch auf die Homepage www.gedern-polanow.de mit den neuesten Plänen zur Stadtentwicklung Polanows.

 

Auch Vorstandswahlen standen auf der Tagesordnung. Zum vierten Mal in Folge seit der Gründung 2003 wurde Wolfgang Kunert als Vorsitzender bestätigt und wird für weitere zwei Jahre die Geschicke des derzeit 74 Mitglieder zählenden Vereins lenken.

 

Ihm zur Seite steht als stellvertretender Vorsitzender Wolfgang Klingenberger. Rechnerin ist Marion Giers, als Schriftführer engagiert sich Harald Haack. Beisitzer sind Ralf Bartikowski, Reinhold Landmann, Uwe Landmann, Kurt Metzech und Marian Nytz übernommen.

 

Das Jahr 2009

 

Das zurückliegende Jahr war von einem Ereignis geprägt, das uns vom Vorstand und auch den Betroffenen – Jugendliche der Gesamtschule Gedern – sehr viel Freude und Überraschungen im positiven Sinn bereitet hat. Die Rede ist von dem ersten Jugendtreffen zwischen Schülerinnen und Schülern der Gesamtschule Gedern und des Gymnasiums in Polanow.

 

Mit 39 Schülerinnen und Schülern plus Lehrkräfte waren wir am 11. Juni für drei Tage in unsere Partnerstadt gereist. Ich glaube ich brauche hierauf nicht näher einzugehen, Es wurde hinreichend über den Erfolg der Reise in der Presse berichtet und auch auf unserer Homepage ist es nachzulesen.

 

Im Oktober in Friedrichshafen am Bodensee an der dreitägigen Jahreskonferenz des Instituts für europäische Zusammenarbeit mit Sitz in Bonn teilgenommen. Im Rahmen dieser Konferenz wurde uns – also dem Verein – der Europapreis 2009 verliehen. Eine Auszeichnung, mit der unsere Bemühungen auch mit Blickpunkt auf unsere Aktivitäten in Sachen Jugendtreffen verliehen.

 

 

Das Jahr 2010

 

In dem vergangenen Jahr gab es ein herausragendes Ereignis.

Einem großen Ziel, das sich der Vorstand seit Gründung des Verein im Jahr 2003 gesetzt hat, sind wir erheblich näher gekommen: Die Integration von Jugendlichen in die Partnerschaft.

Hierzu haben wir bereits im Jahr zuvor als Partner die Gesamtschule Gedern mit ihrem Schulleiter Herrn Walter Scheibner an der Spitze und natürlich die Direktorin des Gymnasiums in Polanow gewinnen können.

 

Nach ersten Sondierungsgesprächen, die vor allem Dank des Engagement unseres Mitgliedes Reinhold Landmann, positiv endeten, fand ein erster Kontakt zwischen Schülern der Gesamtschule Gedern und dem Gymnasium in Polanow im Juni 2009.

 

Diesem dreitägigen Aufenthalt folgte dann im September vergangenen Jahres der Gegenbesuch von 40 Schülerinnen und Schülern plus elf Lehrerinnen und Lehrer in Gedern.

Hierbei lag der Schwerpunkt unserer Arbeit auf der Ausarbeitung des Besuchsprogramms in Absprache mit der Schule. Hier hatte sich inzwischen ein Ausschuss gebildet, der bereits im Vorfeld des Besuchs der polnischen Schüler seine Arbeit aufgenommen hatte.

 

Inzwischen ist dieses Gremium eine feste Einrichtung geworden. An dessen Spitze steht inzwischen der Ausschussvorsitzende Herr Wolfgang Gehrke, den ich hiermit gelichzeitig heute Abend auf das Herzlichste begrüße. Neben den Lehrerinn Frau Stahl und Frau Albus gehören dem Ausschuss weiterhin Herr Albus, Herr Eckhardt und selbstverständlich auch Herr Scheibner sowie ich selber an. Wir sind aktuell dabei, das nächste Schülertreffen vom 18. bis 23. September dieses Jahres in Polanow vorzubereiten.

 

Hierbei steht ein besonderes Ereignis im Vordergrund: Während des Besuchs soll die offizielle Partnerschaft per Urkunde zwischen der Gesamtschule Gedern und dem Gymnasium Polanow besiegelt werden. Ziel ist es, durch einen kontinuierlichen Schüleraustausch, die Jugend in die Partnerschaft einzubeziehen und wesentlich um besseren Umgang zwischen den Menschen in den beiden Staaten beizutragen.

 

Sämtliche Aktivitäten werden hierbei durch die Stadt mitgetragen und finanziell unterstützt. Unser Dank geht daher an die städtischen Gremien, die die Mittel zur Verfügung stellen. Ich hoffe, dass dies trotz schmaler Kassen auch weiterhin so bleiben wird. Denn letztendlich erfüllen wir sehr gerne den Auftrag der Stadt, diese Partnerschaft mit Leben zu erfüllen und die Beziehungen zwischen den Menschen in Polanow und Gedern zu festigen.

 

 

Das Jahr 2011

 

Die vergangenen zwölf Monate waren von einem Ereignis geprägt, das uns vom Vorstand sehr viel Freude bereitet hat. Die Rede ist von der Organisation und Unterstützung der Jugendbegegnungen zwischen Schülern der Gesamtschule Gedern und des Gymnasiums in Polanow. Als besonderes Ereignis zu erwähnen ist die Unterzeichnung der Partnerschaftsurkunden zwischen den beiden Schulen im September vergangenen Jahres in Polanow.

 

Ich glaube ich brauche hierauf nicht näher einzugehen, Es wurde hinreichend über den Erfolg der Reise in der Presse berichtet und auch auf unserer Homepage ist es nachzulesen.

Auch bei den Kontakten zwischen den Feuerwehren konnte der Vorstand tatkräftig dazu beitragen, dass beide Organisationen mittlerweile regelmäßig Kontakt halten. Eine sehr erfreuliche Entwicklung.

 

 

Das Jahr 2012:

 

Im Vordergrund der Sitzungen im ersten Halbjahr standen die Vorbereitungen des Besuchs unserer Freunde aus Polanow.

 

Vom 7. Bis 10. Juni 2012 konnte die Stadt Gedern mit unserer Unterstützung 50 Gäste aus der Partnerstadt Polanow begrüßen. Hierbei hat der Verschwisterungsverein, ohne dem Bericht von Rechnerin Marion Giers vorgreifen zu wollen, neben der Organisation rund 4.500 Euro aufbringen müssen. Die Stadt minderte diese Ausgabe für den Verein durch einen Zuschuss von 2070 Euro.

 

Dafür Dank an die politischen Entscheidungsträger, die, wie mir bekannt ist, nicht gerade mit großer Euphorie unserem Antrag auf Unterstützung zugestimmt haben. Lassen Sie mich aber vor allem an die Adresse der städtischen Vertreter dazu eine Bemerkung richten: Wir, der Verschwisterungsverein Gedern – und allen voran die Mitglieder des gesamten Vorstandes – sind eine eingeschworene Mannschaft, die sich der Partnerschaft zwischen den Menschen in Polanow und Gedern widmet.

 

Kirchen sammeln mit den Worten „wir sind im Auftrag des Herrn unterwegs“ Gelder. Soweit gehen wir vom Vorstand natürlich nicht. Für uns gilt aber der Satz „wir sind im Auftrag der Stadt Gedern unterwegs“. Was vonseiten der kommunalen Vertreter aus der Politik nicht nur unsere Partnerschaft betreffend immer wieder zu oft vergessen wird.

 

Nun aber wieder zu den angenehmeren Dingen des vergangenen Jahres:

Nach dem Empfang der Gäste am 7. Juni durch Bürgermeister Bechtold und uns stand unter anderem ein Besuch in Bamberg auf der Tagesordnung. Ich möchte auf weitere Einzelheiten zum jetzigen Zeitpunkt verzichten, denn wir werden unter Punkt 14 der Tagesordnung einen kurzen Film, erstellt von unserem Mitglied Wolfgang Gehrke, über den Besuch sehen.

 

Abschluss des Besuchs war ein sehr gelungener Abend im Feuerwehrhaus in Ober-Seemen. Bei dieser Gelegenheit möchte ich mich bei allen meinen Mitstreitern, vor allem den Vorstandsmitgliedern die mich seit Bestehens unseres Vereins immer wieder tatkräftig unterstützt haben, bedanken.

 

Ihr und mein eigenes Streben, die seit 2004 offiziell bestehende Partnerschaft zwischen den Kommunen Gedern und Polanow mit Leben zu erfüllen, wurde mit meiner Ernennung zum Ehrenbürger von Polanow durch Stadtverordnetenvorsteher Josef Wilk und Bürgermeister Gregorsz Lipski an diesem Abend gewürdigt.

 

Mein Wunsch an die hiesigen städtischen Vertreter: Vielleicht sollte man auch auf unserer seit einmal über derartige Auszeichnungen an verdiente Bürgerinnen und Bürger unserer Partnerstädte nachdenken. Auch in Zeiten knapper finanzieller Mittel sollten Geld und Raum dafür vorhanden sein, das immer so von Politikern hochgelobte ehrenamtliche Engagement auch auf kommunaler Ebene entsprechend zu würdigen.

 

So meine Damen und Herren, die Mitglieder des Vorstands hatten aber nicht nur den Besuch aus Polanow vorzubereiten. Auf dem Terminkalender standen noch die erfolgreichen Teilnahmen am Seefest und Nickelchesmäärt. Dass dies möglich war ist auch wieder der Unterstützung der Vorstands- und einiger Vereinsmitglieder sowie Freunden des verein zu verdanken.

 

Hierbei wurden Gelder erwirtschaftet, die es uns ermöglichen unseren Auftrag entsprechend unserer Satzung zu erfüllen. Hierzu gehört auch die finanzielle Unterstützung der Gesamtschule Gedern bei der Durchführung ihres Schüleraustauschs. Der nächste Besuch von Schülern in Polanow steht im September dieses Jahres an.

 

 

Das Jahr 2013:

 

Das Jahr in Kurzform

 

Seit unserer Mitgliederversammlung im März 2013 hat sich der Verschwisterungsverein an der Durchführung des Gederner Seefestes und des Nickelchesmäärts beteiligt. Im Fokus der Veranstaltungen stand im vergangenen Jahr allerdings die Teilnahme am Gassemäärt aufgrund unseres zehnjährigen Vereinsjubiläums. Das Resümee dieser Veranstaltung ist erfolgreich zu bewerten.

 

Traurig: Wir müssten von unserem langjährigem Vereins- und Vorstandsmitglied Harald Haack Abschied nehmen. Er verstarb nur wenige Tage nach seinem 66. Geburtstag am 8. Januar dieses Jahres.